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Marcel Welte

Hygienestandards und Sauberkeit

Aus eigenem Interesse habe ich ChatGPT gefragt, wieso die Sauberkeits- und Hygienestandards in Suedostasien so deutlich von unseren Erwartungen abweichen. Die Antwort enthaelt umfangreiche Erklaerungen zu verschiedenen Aspekten, die ich sehr interessant finde und hier auch weitergeben will. Also folgender Text kommt von ChatGPT und ist KI-generiert: Wenn man durch Südostasien reist – insbesondere durch Länder wie Vietnam und Kambodscha – fällt vielen Besucherinnen und Besuchern aus Europa schnell eines auf: Die Hygienestandards und das allgemeine Sauberkeitsverständnis unterscheiden sich oft stark von dem, was man aus westlichen Ländern gewohnt ist. Straßenmärkte mit offenem Fleisch, improvisierte Abwasserkanäle, Müllberge am Stadtrand – all das wirft die Frage auf: Warum sind die Standards dort so anders als in Europa? Die Antwort ist vielschichtig und tief in Geschichte, Kultur,… Weiterlesen »Hygienestandards und Sauberkeit

Zurueck in Phnom Penh

Heute war ein ausserst unspektakulaerer Tag, daher und weil ich ausserordentlich muede bin, gibts heute nur ein paar Stichpunkte:

Roller mieten für 5$

Der Tag begann heute um ca. 05:30 Uhr mit lautestem Zikaden-Zirpen, gefolgt von einem starken Regenschauer, dem wir in unserer Holzhuette sitzend, in Ruhe und Trockenheit zuschauen konnten. Die wichtigste Tagesaufgabe, den Kauf von mehreren Kilogramm Kampot-Pfeffer hatten wir bereits um 09:00 Uhr erledigt. Anschliessend mieteten wir uns fuer den Tag zwei 125ccm Roller. Kostenpunkt 5 US Dollar pro Fahrzeug, also mehr als erschwinglich. Da wir uns im Sueden Kambodschas befinden, ist das Meer, der Golf von Thailand, nur wenige Kilometer entfernt. Diese kurze Strecke fuehrte uns ueber unasphaltierte Wege, Schlagloecher und meterweite Pfuetzen nach einigem Zweifel doch ans Meer. Dort fanden wir sogar mehrere Bambuspavillons und ein einfaches, dazugehoeriges Restaurant. Wir bestellten, wie so haeufig, gebratenen Reis mit Gemuese und Ei. Damit macht man… Weiterlesen »Roller mieten für 5$

Fast leerer Bus

Unsere heutige Busfahrt von Phnom Penh in den Sueden Kambodschas nach Kampot verlief deutlich angenehmer als die gestrige Fahrt. Wir hatten fast das Gefuehl, einen privaten Chauffeur inklusive Sprinter-Bus gebucht zu haben, weil ausser uns zwei nur ein weiterer Fahrgast an Board gewesen ist. Mit jeder Menge Beinfreiheit und bequemen Sitzen, dessen Lehnen man fast bis zu einer Liegeposition hinunterklappen konnte, wurden wir ca 3h in Richtung Sueden chauffiert. Dieses Mal eine durchweg positive Erfahrung. Mittags kamen wir in Kampot an, fanden ein indisches Restaurant, in dem wir – wie solls anders sein -, 2x Butter Chicken bestellten. Eine willkommene Abwechslung zum traditionellen kambodschanischen Essen. In diesem Restaurant trafen wir auch zwei Polen, von denen einer seit ca. 6 Jahren hier in Kampot lebt. Die… Weiterlesen »Fast leerer Bus

Zu voller Bus

Von Siem Reap sind wir heute 320km bis in die Hauptstadt Phnom Penh gefahren. Unser Verkehrsmittel der Wahl war ein Reisebus. Schnell waren wir mit dieser Wahl unzufrieden. In Deutschland wird so ein Reisebus voll mit Menschen und jeder dieser Menschen kann an einer Raststaette den Bus verlassen und kurz rausgehen. In Kambodscha wurde unser Bus von zwei Kambodschanern mit unzaehligen Reissaecken vollgeladen. Vollgeladen ueberall, wo noch Platz war. Und es war noch Platz – im Gang. Also wurde dieser Gang mit Reissaecken gefuellt bis zur Bustuere. Anstatt ueber die Treppenstufen in den Bus zu gehen, mussten wir ueber die Reissaecke in den Bus bis zu unseren Sitzen klettern. Hier werden andere Prioritaeten gelebt.

Der Berg Kulen-Wasserfall

60km sind wir heute zu einem Wasserfall gefahren. Oder um die Strecke in kambodschanischen Verhaeltnissen auszudruecken: Eine Stunde und 40 Minuten klapprige Fahrt zu viert in einem TukTuk. Bergauf wurde es immer wieder mal etwas eng, also leistungsmaessig. Das gute Zweizylinder-TukTuk hatte ernsthafte Muehe, uns die Strasse den Berg hinauf zu bringen. Unser Fahrer schaffte es mit viel Geduld und haeufigen Gangwechseln zwischen dem ersten und zweiten Gang, uns irgendwann zum Parkplatz hochzubringen. Hier hatten wir zunaechst eine wunderbare Aussicht ueber einen Felsrand auf sehr gruenen Wald. Nach ein paar Minuten weiterer Fahrt stiegen wir am Kulen-Wasserfall aus. Das ist ein ca. 17m hoher Wasserfall, sehr idyllisch im gruenen zwischen Felsen gelegen. So idyllisch, dass jede Menge Touristen dorthin stroemen und es gar nicht mehr… Weiterlesen »Der Berg Kulen-Wasserfall

Reis schälen und auf Palme klettern

Wir sind ja bei Saran hier in einem Dorf in Kambodscha. Und deswegen machen wir hier die Dinge, die Saran sowieso machen wuerde, einfach mit. Punkt 1 auf der heutigen ToDo Liste war Reis schaelen. Ich wusste bisher immerhin, dass Reis geschaelt werden muss, aber wusste nicht, wie das ablaeuft. Heute bin ich schlauer geworden, das laeuft naemlich so ab, zumindest mit den Maschinen die Saran hat: Ungeschaelter Reis kommt hier im 40kg Sack an, dieser wird in Aluschuesseln umgefuellt, damit die Sache handlicher wird. Nun werden beide Reisschaelmaschinen in Betrieb genommen, angetrieben von einem stationaeren Dieselmotor per Riemen. Dieser Dieselmotor ist sogar wassergekuehlt. Der Wasserkreislauf besteht aus einer Tonne voll Wasser, aus der das Wasser zum Kuehlen rausgepumpt und das heisse Wasser zum Abkuehlen… Weiterlesen »Reis schälen und auf Palme klettern